(Selbst-)Vertrauen aufzubauen

 

Einige Menschen scheinen mit einem ziemlich großen Teil des Vertrauens geboren zu sein. Sie scheinen zusammen mit einer Selbstsicherheit zu leben, die Neid hervorruft. Menschen die immer wieder aufstehen, nachdem sie niedergeschlagen wurden. Die gute Nachricht ist, dass auch Du genau ein solches Selbstvertrauen aufbauen kannst. Es spielt keine Rolle, ob es Dir schon immer gefehlt hat oder ob Du nur momentan am Boden liegst; Es liegt immer nur an Dir, es jetzt zu erleben, während Du natürlich immer weiter daran arbeitest, es im Laufe der Zeit noch zu vergrößern. Zu lernen, wie man Du (Selbst-)Vertrauen aufbaust, ist Teil des Prozesses, sich zu uns selbst zu entwickeln. So kannst Du Dein (Selbst-)Vertrauen stärken.

1. Verbinde dich mit dir

Vertrauen und Verbindung gehören zusammen, da wir am zuversichtlichsten sind, wenn wir real und autentisch sind. Wir versuchen nicht, jemand anderes zu sein, anderen zu gefallen oder ein Leben zu führen, das von „sollte“ diktiert wird. Wir bauen Vertrauen auf und strahlen es aus, wenn wir uns selbst treu bleiben. Um wahr und autentisch wir selbst zu sein, mache Dir Deinen Sinn des Lebens und Deine eigenen Werte klar. Wenn Du versuchst, den Sinn und die Werte anderer gerecht zu werden, fühlst Du Dich billig und falsch.

Frage Dich also, was Du wirklich brauchst und natürlich auch willst. Frage Dich, was einmal Dein Vermächtnis sein soll und woran Du Dich erinnern möchtest. Authentizität ist auch für andere unglaublich attraktiv. Wenn Du positive Rückmeldungen von anderen erhältst, die Dein authentisches Ich schätzen, beginnt ein positiver Zyklus, in dem Dein Vertrauen die Wahrnehmung anderer verbessert und die Wahrnehmung anderer Sein Selbstvertrauen erhöht.
 

2. Öffne Dich

Öffne Dich der Welt und werde neugierig auf das, was um Dich herum passiert. Wenn wir neugierig werden, werden wir zu lebenslangen Lernern, was dazu beiträgt, unseren inneren Kritiker zu beruhigen. Wenn wir lernen, tun wir das nicht aus Angst, Furcht oder Sorge. Wenn wir ständig neues entdecken und offen dafür sind, ist weniger wahrscheinlich, dass wir unsere Ideen, Träume oder Pläne verbergen und zuschütten. Vertrauensbildung hängt von genau von dieser Offenheit ab. Wenn wir glauben, dass es immer Optionen gibt und dass es für jedes Problem immer eine Lösung gibt, wenn wir offen sind, sind wir auch auf dem Weg, um zu gedeihen. Wir fühlen uns entspannt, weil wir wissen, dass wir ein Leben voller Möglichkeiten leben. Es gibt Hoffnung - ein Versprechen dessen, was kommen wird. Wir werden von dem angetrieben, was sein kann, wenn wir durch Wachstum und Wissen Vertrauen aufbauen.
 

3. Beachte wie Du Dich selbst siehst

Um Selbstvertrauen aufzubauen, musst du ohne Entschuldigung und ohne Ausreden immer Du selbst sein. Du selbst zu sein, bedeutet in Deine wirkliche Größe einzutreten. Es geht darum, für Dein Wirken, Deine Gedanken, Deine Taten, Deine Gefühle zu 100% selbst verantwortlich zu sein, sie aber deswegen nicht zurückzuhalten. Sage Dir, dass Du wichtig bist und die mentale Selbstpflege als Teil deines täglichen Lebens hinzufügst. Zu wissen, dass Du wichtig bist, schafft Selbstvertrauen. Die Frage wird dann, wie Du Dich dieser Wahrheit ständig bewusst wirst. Der beste Weg, sich daran zu erinnern, dass Du wichtig bist, ist die Entwicklung einer täglichen Dankbarkeit für alles was Du schon erreicht hast. Wenn wir Ehrfurcht, Staunen und Dankbarkeit in unser Leben einladen, erschließen wir dieses besondere Wissen, das in uns lebt. Eine andere Möglichkeit zu wissen, dass wir wichtig sind, besteht darin, uns mit Menschen zu umgeben, die unsere wahre Größe wirklich verstehen und akzeptieren. Diese Menschen sind eine ständige Quelle der Unterstützung und helfen Dir, Dich als die beste Version Deiner selbst zu fühlen. Gebe Dein Bestes, um diese Art von gesunden Beziehungen zu Freunden und Familienmitgliedern zu pflegen. Denn sie sind der Schlüssel zum Aufbau Deines Selbstvertrauens.


4. Vergesse Deine Fehler

Wir alle machen Fehler, und der Schlüssel, wenn du Selbstvertrauen aufbauen möchtest, besteht darin, daraus zu lernen, anstatt sich von ihnen dazu bringen zu lassen, Dein Selbstwertgefühl in Frage zu stellen. Repariere und bringe alles in Ordnung, was repariert werden muss, entschuldige Dich für alles, was ein aufrichtiges „Es tut mir leid“ verlangt, sei Teil der Lösung und lasse Deine Fehler los. Das Erkennen Deiner Fehler ist eine großartige Möglichkeit, um zu sehen, wo Du stecken geblieben bist, aber das wiederholte Nachgrübeln der Fehler hilft weder Dir noch anderen. Diese Art der Selbstgeißelung schadet nur Deinem Geist. Das wiederholte kritische Nachgrübeln Deiner selbst führt nur zu einer weniger idealen Version von Dir. Um Vertrauen aufzubauen, musst Du Dein eigener freundlicher, nachdenklicher Lehrer sein. Nimm die Persönlichkeit eines weisen alten Weisen an, der Dich als einen schönen, wundervollen Menschen sieht. Dieser Weise würde sanft zu Dir sprechen, ohne die Lektion zu übertreiben, und Dich zu neuen Einsichten führen, mit der süßen Bestätigung, dass Du ganz wunderbar und fähig bist. Das Coole ist, dass dieser Weise bereits in Dir lebt. Setz Dich einfach zu ihm, wenn Du etwas vermasselt hast, und höre Dir an was er Dir zu sagen hat, das hilft Vertrauen aufzubauen.

 

5. Tauche ein in die Kreativität

Wenn wir kreativ erschaffen, umgehen wir das Zeug, das in unseren Köpfen herumläuft und das uns immer wieder in Frage stellt und die Gedanken, die uns selbstbewusst machen, geraten ins Stocken und lähmen uns. Du denkst vielleicht, Du bist nicht kreativ, aber die realistischere Wahrheit ist, dass Du Deine Kreativität schon lange nicht mehr genutzt hast, also fühlt es sich an, als hättest Du keine. Es spielt keine Rolle, ob Du kein Künstler bist. Wir sind kreativ mit unseren Gedanken, wie wir eine Geschichte oder einen Witz erzählen, Blumen in einer Vase arrangieren, ein Problem lösen oder einem Freund helfen. Um Selbstvertrauen aufzubauen, sollen wir sowohl in unserem Körper als auch in unserem Geist sein. Vertrauen fordert uns auf, all-in zu sein, und Kreativität hilft uns, dorthin zu gelangen.

6. Tanze durch Dein Leben

Indem Du Deine Tage mit der Einstellung beginnst, dass Du an jedem einzelnen Gold und Edelsteine findest, bestätigest Du, dass Dein Leben wichtig ist. Überlege, welche Dinge Du an jedem Tag tun wirst, um Dein Leben zu verbessern. Reagierst Du nur oder erschaffst Du selbst? Gibt es vielleicht eine Chance, Humor in Dein Tun mit einzubringen? Sagst du ja zu jedem einzelnen Tag oder willst Du ihn nur hinter Dich bringen? Frage Dich an jedem einzelnen Tag, jeden Morgen, was Du brauchst und was Du dafür tun kannst, um erfolgreich zu sein. Erstelle eine Liste, mit Dingen die Dich unterstützen, z.B. ruhige Zeit, eine Pause, motivierende Musik, eine Meditation, ein Gespräch mit einer erfolgreichen Persönlichkeit und so weiter. Passe die Liste immer wieder an und fühle Dich dabei nicht mehr wie ein Opfer deiner Umstände, sondern wie der Kapitän Deines eigenen Schiffes. Du entscheidest, ob Du durch Deine Tage tanzt oder sie nur durchzudrückst.

7. Fehler akzeptieren und daraus lernen

Wenn wir vor einem Scheitern zurückschrecken, versuchen wir es zu verhindern. Wir gehen in den Schutzmodus und verhindern so unser Ziel zu erreichen! Die Energie, Gedanken und Handlungen, die sich aus dem Versuch ergeben, uns vor Misserfolgen zu schützen, untergraben unser Selbstvertrauen. Wir werden wackelig und übervorsichtig. Vorsicht beinhaltet allerdings Enge - eine Kontraktion. Um Vertrauen aufzubauen, müssen wir aber expandieren. Das können wir nur, indem wir bereit sind auch mal Risiken einzugehen. Wir Menschen sind nämlich auf Wachstum ausgerichtet. Je mehr wir uns bemühen, aus uns selbst heraus zu finden, zu leben und zu schaffen, desto mehr bauen wir unser Selbstvertrauen auf. Ohne Risiko eingehen zu wollen, stagnieren wir. Wir wiederholen den Status quo immer wieder und entwickeln uns nicht weiter. Risko ist ein großartiger Lehrer und Fälscher. Es ist ein Mitschöpfer bei der Bildung unserer Identität und der Verwirklichung unserer Träume. Infolgedessen kann das Risiko sogar Vertrauen schaffen. Je mehr wir Risiken eingehen, desto widerstandsfähiger werden wir. Wenn wir immer nur Fehler vermeiden wollen, bleiben wir klein. Kleinheit wird uns weder dahin bringen, wohin wir wollen, noch wird sie Vertrauen schaffen.

8. Spreche niemals gegen Dich selbst

Gebe Dir selbst immer konstruktives Feedback zu Deinen Handlungen. Aber es besteht keine Notwendigkeit zur unnötigen Härte. Vertrauen wird mit Liebe aufgebaut; ich meine damit kein falsches Lob, sondern ehrliche Freundlichkeit und auch mal liebevolle Kritik. Scheue Dich nicht, Deine Siege zu feiern, egal wie klein sie sind. Vertrauen entsteht, indem Du Deinen Körper und Geist in das eintauchen lässt, was gut läuft - was Du getan hast, war großartig, Du hast etwas Besondere geschafft usw.

9. Wähle Dein Ziel

Wenn Du Ziele auswählst, auf die du hinarbeiten möchtest, vermittelt Dir das ein Gefühl der Motivation, das Dich genau zu den Dingen treibt, die Du auch wirklich erreichen möchtest. Wenn Du große und kleine Ziele erreichst, baust Du damit Vertrauen in Deine Fähigkeiten auf, um dorthin zu gelangen, wo du hin möchtest. Beginnen immer mit kurzfristigen Zielen und erstelle dann Deine langfristige Ziele. Wenn Du dann viele kleine Ziele erricht hast, wird das Dein Selbstvertrauen enorm steigen.

10. Genieße den Prozess!

Nimm Dich und Dein Leben nicht zu ernst. Wenn Du lachst und das Leben als Spiel siehst, während Du an Dir arbeitest und Dein Selbstvertrauen aufbaust, wirst Du nicht nur selbstbewusster sein, sondern auch Deine Lebensfreude steigern. Pflege jeden Tag ein positives Selbstgespräch und sei Dein eigener Cheerleader/in, während Du daran arbeitst, die beste Version Deiner selbst zu werden. Jeder muss irgendwo anfangen, also wähle einen der oben genannten Tipps und beginne jetzt Deine eigene Vertrauensreise. Viel Erfolg beim Umsetzen.


 

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