Ziele richtig setzen und auch erreichen





Beim Ziele setzen scheiden sich die Geister. Die einen sagen es ist Blödsinn sich ständig Ziele zu setzen andere wiederum schwören darauf. Ich für meinen Teil halte es mit einem bekannten Schriftsteller: "Wer sich keine Ziele setzt, wird immer dort ankommen wo er gar nicht hin wollte!" Also, ein klares "JA" wenn es um die Frage geht, ob man sich Ziele setzen sollte oder nicht.

Hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass es viel einfacher ist, sich Ziele zu setzen, als sie dann tatsächlich auch zu erreichen? Ich denke diese Erfahrung haben wir alle schon einmal gemacht. Und genau diese Erfahrung ist es, warum viele sich einfach keine Ziele mehr setzen. Einfach aus dem Grund, weil jedes gesetzte aber nicht erreichte Ziel, genau das Gegenteil von dem bewirkt was wir wollen. Und deswegen verzichten viele darauf sich Ziele zu setzen. Ja, Ziele können verzaubern und verletzen, beflügeln und beschränken, antreiben und aufreiben. Es kommt auf Deine innere Einstellung dazu an!

Um die richtige Einstellung zu Deinen Zielen zu bekommen und wirklich die gesetzen Ziele auch zu erreichen, habe ich jetzt für Dich einige wertvolle Tips, die mir dabei geholfen haben, Ziele richtig zu setzen und zu erreichen. Denn wie gesagt, Ziele setzen sollte man auf jeden Fall, aber richtig und mit der richtigen Einstellung dazu:

1. Ziele sind wichtig, aber sie sind weder gut noch schlecht. Sehe Ziele einfach nur als Dein Werkzeug. Wie ein Kompass, der die Richtung zeigt. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger. Deine Ziele sollten einfach ein Richtungsweiser sein und vor allem, sie sind immer wieder korrigierbar. Denn Ziele die Du Dir heute setzt, können morgen vielleicht schon irrelevant sein. Du musst auf jeden Fall flexibel bleiben, wenn es darum geht, Ziele zu setzen und zu erreichen. Und vor allem ist es kein Beinbruch, ein Ziel einmal nicht zu erreichen. Gerald Hüther schreibt in seinem Buch “Wie Träume wahr werden”: Die besten Ziele sind die, die man nie wirklich erreicht!

2. Frage Dich immer welches Dein wirkliches Anliegen hinter Deinem Ziel steckt. Wenn Du zum Beispiel ein paar Kilos abnehmen willst, dann ist Dein Anliegen nicht nur Kilos zu verlieren, sondern gesunder zu leben, attraktiver auszusehen oder einfach vitaler zu sein. Du verstehst was ich meine? Wenn Du Dir ein Ziel setzt, dann schreibe Dir auf jeden Fall auch immer das eigentliche "Warum" dazu auf. Frage Dich immer: "Warum will ich das wirklich?". Je ausführlicher Du Dein WARUM aufschreibst, umso leichter fällt es Dir, die entsprechenden Schritte zu erkennen, die Du gehen musst, um Dein Ziel zu erreichen.

3. Installiere die entsprechenden Gewohnheiten um Dein "Warum" auch wirklich zu erreichen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ein Großteil unseres Verhaltens läuft unbewusst ab, wird gesteuert durch Gewohnheiten. Und durch liebgewonnene Gewohnheiten, lassen sich Ziele viel einfacher und leichter erreichen. Bleiben wir bei dem Beispiel oben, Du willst ein paar kilos verlieren, weil Du endlich wieder Treppen steígen willst, ohne gleich Atemnot zu bekommen oder weil Du Dich in Deinem Körper einfach wieder wohl fühlen willst. Dann wäre es doch eine gute Angewohnheit, vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser zu trinken. Den das verringert Dein Hungergefühl und Du bist mit weniger essen satt. Das bedeutet, Du isst weniger und verlierst dadurch Kilos.  Oder nehmen wir ein anderes Beispiel, Du willst endlich einen anderen Job verdienen. Dein warum könnte sein, weil Du Dich mehr entfalten willst, wertvollere aufgaben zu erledigen hast oder einfach nur mehr Geld zur Verfügung haben willst. Dann wäre eine neue Gewohnheit, dass Du Dir jeden Morgen nach dem Aufstehen oder beim Frühstücken 30 Minuten Zeit nimmst und aufschreibst was Du gerne tun würdest, wie Dein neuer Job aussehen sollte und was Du tun kannst um diesen Job zu bekommen. Das worauf Du nämlich Deine Aufmerksamkeit lenkst, ziehst Du automatisch in dein Leben.

4. Werde aktiv und zwar jeden Tag. Jedes Deiner Ziele lässt sich so lange in Teilschritte unterteilen, dass Du jeden Tag einen kleinen Einzelschritt gehen kannst. Und diese dokumentierst Du Dir jeden Tag. Führe sozusagen ein Erfolgstagebuch, um zu sehen wie weit Du schon gekommen bist. Denn viele von uns sehen ihre Ziele als riesigen Berg den sie erklimmen oder abtragen wollen. Sie sehen den Berg nur im großen und ganzen. Sehen aber nicht, dass auch der größte Berg in kleinen Einheiten zu erklimmen oder abzutragen ist. Und weil sie immer nur den großen Berg sehen, aber nicht die kleinen einzelnen Schritte, geben sie lieber gleich wieder auf, anstatt wenigstens einen kleinen Schritt zu gehen. Viele überschätzen leider was kurzfristig machbar ist und unterschätzen was langfristig machbar ist.

5. Visualisiere Deine Ziele. Ziele visualisieren ist ein unheimlich mächtiges Tool, wenn Du schnell und zuverlässig Deine Ziele erreichen willst. Ganz einfach gesagt ist Zielvisualisierung die Vorstellung Deines Ziels. Dabei versuchst Du Dir möglichst realistisch vorzustellen und damit Deinem Unterbewusstsein ein Signal zu senden, wie Dein erwünschter Endzustand auszusehen hat. Bei dem Beispiel von oben, Du stellst Dir vor wie Du vor dem Spiegel stehst und Dein ideales Körpergewicht hast und Deinen Traumkörper. Dadurch versteht Dein Unterbewusstsein, dass es Dir helfen soll, diesen Zustand zu erreichen. "Wenn es sich Dein Gehirn vorstellen und Dein Herz daran glauben kann, dann kannst Du es auch erreichen." Das sagte bereits Muhammad Ali. Du solltest Dir also jeden Tag, jeweils mindestens 10 Minuten Zeit nehmen, um Deine Ziele zu visualisieren. Je öfter und regelmäßiger Du es machst, desto effektiver ist die Programmierung Deines Unterbewusstseins. Mit einer gewissen Regelmäßigkeit machst Du es quasi zur Gewohnheit, Dein Unterbewusstsein dazu zu bewegen, Dich auf dem Weg zu Deinen Zielen zu unterstützen. Denn Dein Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden zwischen Realität und Vorstellung. Beides ist für Dein Unterbewusstsein gleichermasen wahr.

6. Erstelle Dein Vision-Board. Umso klarer das Bild von Deiner Zukunft vor Deinem inneren Auge ist, umso besser siehst du Deinen Weg. Das Visionboard ist ein magisches Tool, um deine Wünsche, Träume, Sehnsüchte und Lebensvision zu visualisieren und zu manifestieren. Dein Visionboard entsteht, wenn Du Deine Träume, Ziele und Visionen mit Hilfe von Bildern, Zitaten, Illustrationen, Fotos und Texten als Collage zusammenführst. Denn so unterstützt Dich Dein Visionboard auch bei Visualisieren (siehe oben). Hier kannst du nach Herzenslust alles verwenden, was deine Ziele nach deinem Gefühl visuell, also bildlich widerspiegeln. Für die Gestaltung deines Visionboards sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ziel ist es, deine visuellen Ziele und Visionen als Collage auf einem Untergrund anzuordnen, der dir gefällt. Sowohl analog als auch digital.

7. Du musst einfach nur durchhalten, das bedeutet, Du gibst einfach nicht auf! Viele Menschen scheitern nicht, sondern geben einfach nur auf! Bedenke bitte, all die oben genannten Punkte helfen Dir nur, wenn Du sie auch konsquent und dauerhaft umsetzt. Wie sagte Gothe so schön: "Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun!" Tun und durchhalten, sind die größten Erfolgsfaktoren die ich kenne. "Gib alles, nur nicht auf!" lautet der Erfolssatz. Das ist zwar eine Binse, aber es führt auch keine Abkürzung daran vorbei, um das eigene Durchhaltevermögen steigern zu können. Wie sagte schon Friedrich Nietzsche: „Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.“ Und wenn es mal wirklich überhaupt nicht läuft, dann gebe Dein Weg auf, aber nicht das Ziel, wenn es sich immer noch richtig anfühlt.

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