DISZIPLIN - notwendiger Zwang oder reine Selbstbestimmung?



Talent, Intelligenz, Bildung, Herkunft - keine Frage, all diese Faktoren nehmen Einfluss auf die berufliche Laufbahn und den Erfolg. Glaubt man aktuellen Forschungen sind sie aber bei weitem weniger relevant als eine Tugend, die leider schrecklich altmodisch klingt und auch aus der Mode gekommen ist: nämlich Disziplin oder auch Selbstdisziplin. Ich bin der Meinung, wenn es eine deutsche Tugend gibt, dann ist es wohl Disziplinen. 

Aber ihr Image ist leider heutzutage steif, altbacken, und ungefähr so heiter Marschmusik. Sicher nicht ganz unschuldig daran ist der Wortstamm: Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Lateinischen und steht für Unterweisung, Zucht und Ordnung. Nicht wirklich motivierend. 

Doch auch wenn es unbequem klingt: Nicht nur positives Denken oder allein seinen Leidenschaften zu folgen, ist der Schlüssel zum Erfolg - sondern es gehört eben auch diese tugend namens Disziplin zum Erfolg. Das bestätigt Dir jeder erfolgreiche Mensch. Drum sage ich: Mache, was Du liebst, arbeite hart, sehr hart, sei leidenschaftlich, sei zielstrebig, sei offen für Neues, engagiere Dich, mehr als verlangt, sei diszipliniert, hartnäckig, halte durch und arbeite wirklich hart, sogar noch ein wenig härter – und dann, eines Tages, werden Geld und Erfolg dir folgen.
 

Talente und Fähigkeiten sind oft gar nicht so ungleich verteilt und es gibt viele Menschen mit unglaublichen Talenten und Fähigkeiten aber, im Fleiß und Durchhaltevermögen, also in der Disziplin diese Talente und Fähigkeiten umzusetzen, liegen die Unterschiede. Und gemeint ist hierbei vor allem die Selbstdisziplin. Also keine Fremdbestimmung, sondern vielmehr eine Form der bewussten Selbstregulierung und Selbstkontrolle.

Disziplin ist genau die Eigenschaft die Tugend, die alles verändert. Nach einer psychologischen Untersuchung ist Selbstdisziplin die einzige Eigenschaft, die zum Beispiel bei Studenten in direktem Zusammenhang mit den Noten steht. Selbstdisziplin oder Selbstbeherrschung ist ein stetiges und eigenkontrolliertes Verhalten. Mit Selbstdisziplin hältst Du eine Art Ordnung in Deinem Leben aufrecht, indem Du alle Anstrengungen aufwendest, Dich nicht von Deinen individuellen oder auch äußeren Ablenkungen von Deinem Ziel, ablenken zu lassen. Mit anderen Worten, geht es also darum, Energie auf etwas zu verwenden, was man haben möchte und sich dabei nicht ablenken lässt.

Und wenn Du jetzt denkst, dass Du genau diese Disziplin nicht hast, dann kann ich Dich trösten, das geht ganz vielen Menschen ähnlich. Die gute Nachricht lautet jedoch, Disziplin kann man lernen, denn sie ist nichts anderes als eine Gewohnheit. Wenn Du es gewöhnt bist, fast automatisch Dinge zu tun ohne darüber nachdenken zu müssen, dann hast Du Disziplin. 


Wenn Du Disziplin erlernen möchtest, dann ist es sinnvoll einfach mal damit anzufangen, regelmäßig konzentriert einer Sache nachzugehen und daraus eine Gewohnheit zu machen. Also jeden Tag ein bisschen mehr. Kleines Beispiel gefällig? Du suchst öfter Deinen Haustürschlüssel, weil Du nicht weißt wo Du ihn schon wieder hingelegt hast? Dann mache Dir ein kleines Schlüsselbrett und bringe es direkt neben Deiner Eingangstür an. Und nun gewöhnst Du Dir an, den Schlüssel immer beim Betreten der Wohnung genau dort hin zu hängen. Nach einiger Zeit wird das zur Gewohnheit. Diese Disziplin sorgt dann dafür, dass Du nie mehr Zeit vergeudest für Schlüssel suchen.

Es macht jetzt allerdings keinen Sinn, sich an einem Tag stundenlang hinter eine Sache zu klemmen und dann am nächsten Tag komplett ausgepowert zu sein. Sondern es ist besser, jeden Tag ein wenig zu machen, dafür aber jeden Tag kontinuierlich. Wenn Du also ein wichtiges Projekt hast, dann arbeite lieber jeden Tag wenige, aber immer zu bestimmten Stunden daran, als an wenigen Tagen viele Stunden. Dadurch gewöhnst Du Dir einen Rhythmus, also eine Gewohnheit an.

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