Vom Hobby zum(r) Beruf(ung)

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„Mach dein Hobby zum Beruf“. Diesen oder einen ähnlichen Satz habe ich so oft gehört, wenn es darum ging etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Später habe ich diesen Satz oft auch all denjenigen gesagt, die zu mir gekommen sind und gesagt haben, dass sie sich gerne selbständig machen wollen, aber nicht wussten mit was. Denn die Leidenschaft, die man für das eigene Hobby aufbringt, helfen einem im Job auf jeden Fall weiter. Und was gibt es besseres, als mit Spaß an einem Thema zu arbeiten, für das man sich sowieso interessiert? Deshalb müsste der Rat „Mach dein Hobby zum Beruf“ doch der beste von allen sein. Oder doch nicht?

Wer mit großer Leidenschaft ein Hobby betreibt oder wer eine absolute Lieblingsbeschäftigung hat, die man am liebsten den ganzen Tag betreiben würde, der hat vielleicht schon den perfekten Beruf gefunden. Betrachten wir dieses Thema doch einmal genau. Ich meine viele Menschen quälen sich Tag für Tag durch ihre Arbeit, ohne auch nur einen Funken Freude und schon gar keine Anerkennung dabei zu bekommen. Sehr oft hören die Menschen, die lieber von ihrem Hobby als von ihrem Angestelltenjob leben wollen: "Hör auf zu träumen!" und treffen oft auf Unverständnis. Kein Wunder, dass viele nie den Absprung wagen. Dabei gibt es kaum Grund zur Sorge: Wer sich traut, wird zwar selten reich, aber häufig glücklich. Und genau das ist doch der springende Punkt.

Vielleicht werden wir nicht reich mit unserem Hobby, aber zufrieden und glücklich. Und wer das tut was er liebt, wird lieben was er ist. Und um es mit Steve Jobs  (Gründer von Apple) zu sagen: "The only Way to do a great Job is love waht you do!" (Der einzige Weg einen guten Job zu machen ist zu lieben was Du tust.) Und oft kommt der Erfolg, auch finanziell automatisch, wenn man jeden Tag das tut was man liebt.

Wer sein Hobby zum Beruf macht, sollte nicht von Anfang an auf das Geld blicken was er damit verdienen könnte. Denn das können die wenigsten selbst oft noch gar nicht absehen. Geld ist unwichtig oder zumindest zweitrangig, wenn man etwas aus Leidenschaft tut. Wie gesagt, gerade am Anfang ist außerdem oft nicht klar zu erkennen, an welcher Stelle sich ein Vorhaben auch ökonomisch rentiert. 

Es ist schädlich, sich im Denken einzuschränken. Den meisten Menschen fällt immer nur ein, was nicht geht. Das beste Mittel gegen diesen negativen "Geht-nicht-Gedanken" ist der konzentrierte Blick auf den jeweils nächsten Schritt. Nicht jeder hat ein so eindeutiges Hobby, dass er es mit Leidenschaft und viel Enthusiasmus, jeden Tag tun will. Dann gilt es erst einmal auf Entdeckungsreise zu gehen und sich auszuprobieren, bis man etwas findet. Denn das ist der wichtigste erste Schritt zu wissen: "Was erfüllt mich so sehr, dass ich es unbedingt tun will, ohne dabei an Geld, Anerkennung und Erfolg denken zu müssen!"

Nach diesem ersten Schritt folgt der zweite: Mache Dir einen Plan. Wie kannst Du mit Deiner Idee, mit dem was Du tust, Geld verdienen. Hier ist es ganz wichtig, so offen wie nur möglich an die Sache heran zu gehen. Denn all zu oft sagt uns unser Verstand, das es nicht funktionieren wird. Aber wenn Bill Gates von vorneherein ausgeschlossen hätte, dass irgendwann jeder seinen eigenen Computer besitzt, würdest Du diese Zeilen jetzt nicht lesen und Bill wäre nicht einer der reichsten Männer dieser Erde. Setzt Dir also selbst keine Grenzen, sondern denke ohne Grenzen. Schreibe Dir alle Ideen auf, die Dir gerade einfallen. Lese entsprechende Bücher, Zeitungen Zeitschriften und informiere Dich im Internet zu Deinem Thema.

An der Stelle möchte ich Dir kurz von einem Gespräch erzählen, welches ich mit einer Mindway Leserin hatte: "Weißt Du Hanno, Du hast so viele Ideen und kannst die dann auch umsetzen, aber ich wüsste beim besten Willen nicht, wie ich mit meinem Hobby, Irish Folk Musik zu hören, Geld verdienen könnte!"
Daraufhin fragte ich Sie: "Spielst Du selbst oder Hörst Du nur?"
Sie antwortete: "Leider höre ich nur Irish Folk Musik. Ich selbst spiele kein Instrument!"
Darauf sagte ich: "Aber Du kennst Dich doch sicher sehr gut mit Irish Folk Musik aus? Könntest Du mir jetzt auf Anhieb etwas darüber erzählen?"
Sie sagte: "Klar was willst Du wissen. Ich glaube ich weiß fast alles darüber!"
Meine Antwort und Idee war dann: "Dann schreibe doch einen Blog. Schreibe alles auf was Du über Irish Folk Musik weißt. Lies entsprechende Foren und kommentiere dort. Verweise immer auf Deinen Blog. Und dann kannst Du vielleicht kleine Konzerte mit Irish Folk Musikern veranstalten und die Termine auf Deinem Blog bekannt geben. Und wenn Dein Blog groß genug und bekannt ist, kannst Du darauf Werbung machen, mit der Du ebenfalls Geld verdienst."
Darauf meinte sie: "Das ist eine gute Idee, aber ich weiß überhaupt nicht wie das geht."
"Das ist ganz einfach," entgenete ich, "dank des Internet kannst Du es lernen. Wenn Du Dir auf YouTube Videos anschauen kannst, dann kannst Du Dir Videos anschauen, wie man seinen eigenen Blog gründet!"

Du siehst also, all zu oft denken wir, dass wir keine Möglichkeiten haben und setzen uns selbst Grenzen. Aber das ist grundverkehrt, denn heute haben wir viel mehr Möglichkeiten als früher. Und ich kann Dir sagen, heute lässt sich mit fast allem Geld verdienen und sei es noch so abwegig. Aber Du musst wirklich vollkommen offen sein. Keine Idee darf Dir zu überzogen oder unmöglich erscheinen. Denn Du weißt nicht genug um pessimistisch zu sein und zu denken das geht nicht. 

Das nächste Ziel sollte es sein, nebenbei durch deine Leidenschaft etwas Geld zu verdienen. Mach alles in kleinen Schritten. Keiner muss von heute auf Morgen seinen Job kündigen und seiner Leidenschaft folgen. Genau das macht ja vielen Angst. Deswegen fange in kleinem Kreis an, das was Du tust anderen zu zeigen. Deine Freunde, Deine Bekannten und Verwandten sind dankbar darum, wenn Du sie mit einbeziehst. Natürlich solltest Du Dich vor all zu starken Kritikern schützen, die nur kritisieren wollen. Denn diese wollen oft nur Dein Business schlecht reden um sich selbst eine Ausrede zu geben, warum sie selbst nicht den Mut dazu aufbringen. Hol Dir Rat und Hilfe bei Menschen, die sich mit Deinem Thema (Hobby) ganz genau auskennen. Sein Dir nicht zu schade auch um Hilfe zu bitten. Nutze die unendlichen Möglichkeiten des Internets. Nie war es so einfach Menschen zu finden, die eine Leidenschaft mit einem teilen, als heute über das Internet.

Der nächste Schritt, wenn Du Dir einen kleinen Nebenverdienst aufgebaut hast mit Deinem Hobby, ist zu überlegen, wie Du das weiter nach oben sklalieren kannst, bis Du davon leben kannst. Auch hier gilt, es gibt keine Grenzen. Und wer weiß, vielleicht wirst Du schon bald mit und von Deinem Hobby leben. 

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